Stakeholder­engagement

Für uns als internationales Energieunternehmen ist es entscheidend, dass wir uns das Vertrauen unserer Stakeholder sichern – das gilt für die Menschen, die in der Nähe unserer Anlagen leben, ebenso wie für Vertreter der internationalen Gemeinschaft. Vertrauensvolle Beziehungen sind die Voraussetzung dafür, gemeinsam einen positiven Wandel zu bewirken. Deshalb werden wir neue Kooperationen und Projekte mit zivilgesellschaftlichen Organisationen eingehen, insbesondere solchen, die an der Lösung von Problemen in unserem Einflussbereich beteiligt sind. Wir sind überzeugt: Das wird die effektivste Methode sein, um zukünftige Herausforderungen anzugehen und negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu reduzieren.

Verpflichtungen

  • Proaktive Einbeziehung von Stakeholdern für mehr Transparenz und einen kontinuierlichen Dialog zu Unipers Aktivitäten
  • Unterstützung beim Aufbau wirksamer, rechenschaftspflichtiger und transparenter Institutionen auf allen Ebenen
  • Minimierung der negativen Auswirkungen auf Gemeinschaften, die von der Geschäftstätigkeit von Uniper betroffen sind

Ziele

  • Durchführung von mindestens drei jährlichen vertrauensaufbauenden Stakeholder-Dialogen mit Organisationen der Zivilgesellschaft auf Konzernebene bis 2022

Diese Verpflichtungen und Ziele unterstützen SDG 8, 16 und 17:

Aktive Einbeziehung von NGOs

Wir pflegen den Austausch mit verschiedenen Anspruchsgruppen. Auf diese Weise möchten wir mehr über ihre Bedürfnisse und Erwartungen an unser Unternehmen erfahren. Das Vertrauen unserer Stakeholder ist entscheidend für unseren langfristigen Erfolg. Darüber hinaus arbeiten wir mit ihnen zusammen, um negative Auswirkungen unserer Geschäfts­tätigkeit zu minimieren.

Durchführung von mindestens drei jährlichen vertrauensaufbauenden Stakeholder-Dialogen mit Organisationen der Zivilgesellschaft auf Konzernebene bis 2022.

Mit einem Runden Tisch zum Thema Nachhaltigkeit haben wir ein Forum für den regelmäßigen Austausch zwischen Vertretern von Uniper und NGOs geschaffen. Im Jahr 2018 sprachen wir mit verschiedenen internationalen Nichtregierungsorganisationen über Themen wie den Klimawandel und Menschenrechtsfragen entlang der Kohlelieferkette. Bei einem der insgesamt vier Treffen ging es um Gesundheits- und soziale Fragen in kohleproduzierenden Regionen Russlands. Bei einem anderen Treffen diskutierten wir über unsere Rolle beim Kohleausstieg in Europa und unsere Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen

2018 haben wir unser Engagement bei Bettercoal ausgebaut, indem wir und an einer Stakeholder-Engagement-Kampagne in Bogotá sowie in der Regionen Cesar und La Guajira in Kolumbien beteiligt haben.

Wir haben einigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die uns kritisch beobachten, versichert, dass wir die Situation in den kolumbianischen Kohleabbauregionen genauer in Augenschein nehmen würden. Deshalb haben Uniper und Bettercoal 2018 in Bogotá und in der Region Cesar und La Guajira den Austausch mit relevanten Stakeholdern gesucht. Dazu gehörten NGOs, Regierungsvertreter, lokale Behörde, europäische Botschafter, Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen und Kohlelieferanten.

Mitgliedschaften

Uniper ist Mitglied bei wichtigen Verbänden und Initiativen, die direkt oder indirekt mit unseren wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen verbunden sind. Die Bandbreite der Verbände und Initiativen ist groß. Die unterstützten Initiativen und Verbände sind für unsere Nachhaltigkeitsbemühungen von grundlegender Bedeutung und liegen in den Bereichen Gas, Kohle, Technologie und Klimaschutz. So sind wir seit 2018 Mitglied von Econsense, einem deutschen Netzwerk international tätiger Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, „den Wandel zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und Gesellschaft aktiv zu gestalten“.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht 2018.