GRI-Inhaltsindex

Allgemeine Standardangaben

Strategie und Analyse

G4-01
Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

 

G4-02
Beschreibung Auswirkungen, Risiken und Chancen

 

Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie Auswirkungen von Nachhaltigkeitstrends werden nicht in zwei eigenen Textabschnitten zusammengefasst, aber in den Hauptkapiteln zu den wesentlichen Themen gesondert behandelt.

Aufgrund der Abspaltung erarbeiten wir eine neue Nachhaltigkeitsstrategie und damit verbundene Ziele. Daher kann gegenwärtig keine Übersicht der Leistungen in Bezug auf Ziele in Form eines Fortschrittsberichts vorgelegt werden.

Vorwort
Integrität
Klimawandel
Sichere und zuverlässige Energieversorgung
Gesellschaftliche Akzeptanz
Ressourceneffizienz
Energie- und Prozesseffizienz
Gesundheit und Arbeitssicherheit
Innovation und Resilienz
Geschäftsbericht 2016, S. 14 f.,  S. 56 ff.

Organisationsprofil

G4-03
Name der Organisation

 

G4-04
Marken, Produkte bzw. Dienstleistungen

 

G4-05
Hauptsitz der Organisation

 

Düsseldorf (Deutschland)

Geschäftsbericht 2016, S. 13

 

G4-06
Länder der Geschäftstätigkeit

 

Uniper ist ein internationales Energieunternehmen. Unsere Kernmärkte sind Deutschland, Großbritannien, Schweden, Frankreich, die Beneluxländer und Russland. Zudem besitzen wir ein Kraftwerk in Ungarn. Daher sind diese Regionen besonders relevant für die im Bericht behandelten Nachhaltigkeitsthemen. Wegen der „Energiewende“ und unseres großen Marktanteils in Deutschland spielt das Land eine besondere Rolle in unserem Nachhaltigkeitsmanagement. Um unsere Aktivitäten außerhalb von Europa und Russland zu unterstützen, betreiben wir ein Handelsgeschäft in Nordamerika und Repräsentanzen an mehreren internationalen Standorten. Darüber hinaus kümmern wir uns um Nachhaltigkeitsthemen in Verbindung mit der Kohleförderung in Kolumbien und Südafrika.

Unsere Standorte

 

G4-07
Eigentümerstruktur und Rechtsform

 

Die Uniper SE ist ein europäisches Unternehmen in privater Hand („SE“ steht für Societas Europaea). Seit dem 12. September 2016 ist die Uniper-Aktie börsennotiert. Die E.ON SE ist via E.ON Beteiligungen GmbH mit einem Anteil von 46,65 % größter Uniper-Aktionär. Im Streubesitz befinden sich 53,35 % der Uniper-Aktien. Die institutionellen Investoren stellen mit einem Anteil von 63 % am frei handelbaren Grundkapital die größte Gruppe der Anleger dar. 93 % der institutionellen Anleger haben einen internationalen Hintergrund. Etwas mehr als 20 % werden von privaten Aktionären gehalten, von denen die meisten ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Geschäftsbericht 2016, S. 11
Aktionärsstruktur

 

G4-08
Märkte, die bedient werden

 

Der Uniper-Konzern setzt sich aus drei Geschäftsfeldern zusammen: Europäische Erzeugung, Globaler Handel und Internationale Stromerzeugung. Weitere Informationen über die geografische Aufstellung und die verschiedenen Kundentypen können im Geschäftsbericht 2016 (S. 17) nachgelesen werden. Eine Aufschlüsselung nach Branchen ist nicht sinnvoll, da unsere Organisation ausschließlich auf Energievertrieb- und -dienstleistungen ausgerichtet ist.

Geschäftsbericht 2016, S. 16 f.

 

G4-09
Größe der Organisation

 

Geschäftsbericht 2016, S. 17, S. 52,  S. 29 ff., S. 34 ff., S. 43, S. 46 f.

 

G4-10
Gesamtzahl der Mitarbeiter

 

Die folgenden Indikatoren sind nicht relevant für Uniper:

  • Gesamtbelegschaft nach weisungsgebundenem Personal
  • Teil der Tätigkeit der Organisation, der von gesetzlich als freiberuflich anerkanntem Personal durchgeführt wird oder von Personen, die keine Arbeitnehmer oder weisungsgebundenes Personal sind, einschließlich der Arbeitnehmer und weisungsgebundenem Personal von Vertragspartnern
  • bedeutende Schwankungen der Anzahl der Arbeitnehmer

Statistische Angaben zu Vertragspartnern sind beschränkt auf Leistungen in den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz (Unfälle, Beinahe-Unfälle und Todesfälle). Uniper überwacht die von Vertragspartnern erbrachten Tätigkeiten in Übereinstimmung mit ihren HSSE-Richtlinien. Aufgrund der Abspaltung konnten 2016 die Daten bezüglich der Vertragspartner und Mitarbeiter von Subunternehmen nicht auf Konzernebene erhoben werden.

Geschäftsbericht 2016, S. 52 ff.
Datenübersicht

 

G4-11
Von Kollektivvereinbarungen erfasste Mitarbeiter

 

73,1 % unserer Mitarbeiter sind von Kollektivvereinbarungen erfasst.

Angaben zu Vertragspartnern sind beschränkt auf Leistungen in den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz (siehe G4-10). Daher deckt der Anteil keine Vertragspartner ab.

 

G4-12
Lieferkette der Organisation

 

G4-13
Veränderungen der Größe, Struktur oder Eigentumsverhältnisse

 

Der Uniper-Konzern ist aus der Abspaltung der konventionellen Energieversorgung vom E.ON-Konzern, mit Ausnahme des deutschen Kernenergiegeschäfts sowie der damit zusammenhängenden Aktivitäten, hervorgegangen.

Geschäftsbericht 2016, S. 16, S. 35

 

G4-14
Vorsorgeansatz und Vorsorgeprinzip

 

Im Hinblick auf betriebliche und ESG- (Environment, Society and Government) Themen wird das Vorsorgeprinzip angewendet. Dies drückt sich zum Beispiel durch die Anwendung des „Know-Your-Customer Approach“ in unserem Handelsgeschäft aus. Unsere Richtlinien zum Umweltschutz sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz stellen Vorbeugung und Vorsorge in den Mittelpunkt und legen dabei konservative Risikoeinschätzungen zugrunde. Dasselbe gilt für unser allgemeines Risikomanagementsystem.

Gesundheit und Arbeitssicherheit
Ressourceneffizienz
Integrität
Energie- und Prozesseffizienz

 

G4-15
Extern entwickelte wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Chartas, Prinzipien und Initiativen

 

Wir sind Mitglied der Bettercoal-Initiative und des Innovationsforums Energiewende. Zusätzlich bereiten wir uns auf eine Mitgliedschaft im UN Global Compact vor. Aktuell läuft eine Lückenanalyse zur Einhaltung der Leitlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zum sorgfältigen und verantwortungsbewussten Umgang mit Mineralien aus konflikt- und risikobehafteten Gebieten (OECD Due Diligence Guidance for Responsible Supply Chains of Minerals from Conflict-Affected and High-Risk Areas).

Integrität

 

G4-16
Mitgliedschaften in Verbänden und Interessengruppen

 

Der Bericht zeigt eine Auswahl von relevanten Mitgliedschaften basierend auf dem finanziellen Beitrag und der Nachhaltigkeitsrelevanz. Die spezifische Rolle unserer Vertretung ist auf den Internetseiten der Verbände angegeben.

Integrität
Bettercoal (Board of Directors)
Eurogas (Governing Board)
International Energy Agency (Coal Industry Advisory Board)

 

G4-EU1 (sektorspezifisch)
Installierte Leistung

 

Die Kapazitäten sind aufgeschlüsselt nach europäischer und internationaler Erzeugung. Nicht unterschieden wird, ob Strom oder Wärme erzeugt wird, da Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) einen kleinen Anteil unseres aktuellen Portfolios darstellen (nur 396 MW in den Niederlanden und 130 MW in Schweden).

Sichere und zuverlässige Energieversorgung
Geschäftsbericht 2016, S. 29 f.

 

G4-EU2 (sektorspezifisch)
Eigenerzeugung nach Primärenergieträgern und Region

 

Die Erzeugung ist aufgeschlüsselt nach Technologie und Region.

Datenübersicht

 

G4-EU5 (sektorspezifisch)
Anzahl der CO2-Emissionszertifikate

 

Der Buchwert der Emissionszertifikate sank von 238 Mio € im Jahr 2015 auf 115 Mio €, vor allem aufgrund der verschobenen Laufzeiten von Terminkontrakten zur Beschaffung von Emissionsrechten. Für das kommende Jahr wird erwartet, dass der Preis für EU-Emissionszertifikate (EUAs) im Rahmen des EU-Emissionshandelsystems (EU-EHS) niedrig bleibt. Das Zurückhalten von Zertifikaten (Backloading) aus dem Handel endete im Jahr 2016, und die Marktstabilitätsreserve wird erst 2019 umgesetzt. Die Diskussionen über die Reform des EU-EHS nach 2020 haben jedoch das Potenzial, den EUA-Preis in den kommenden Jahren deutlich zu beeinflussen.

Klimawandel
Geschäftsbericht 2016, S. 50, S. 65, S. 142

Ermittelte wesentliche Aspekte und Grenzen

G4-17
Im Jahresabschluss konsolidierte Unternehmen

 

Der Geltungsbereich der Key Performance Indicators (KPIs) im Bericht wurde nach einem ähnlichen Ansatz wie im Jahresfinanzbericht festgelegt. Die Beteiligung am russischen Gasfeld Yuzhno Russkoye fällt nicht in den Geltungsbereich des Berichts, da sie nicht als konsolidierter Vermögenswert geführt wird. Lediglich hinsichtlich klimarelevanter Risiken wird darauf Bezug genommen.

Der Umfang der folgenden Indikatoren ist nur auf unsere vollkonsolidierten Erzeugungsaktivitäten beschränkt:

  • NOx, SO2, Staubemissionen: nur thermische Anlagen
  • Wasserverbrauch für Kühlung: thermische- und Kernkraftanlagen
  • Entsorgter, rückgewonnener, recycelter Abfall: alle Anlagen (einschließlich Hydro Power)

Die Angaben zu den CO2-Emissionen verfolgen einen anderen Ansatz und umfassen auch den Fußabdruck von nicht konsolidierten Unternehmen unter operativer Kontrolle (z. B. Gasspeicher).

Der Umfang des Total Recordable Injury Frequency Index (TRIF) und des Lost Time Injury Frequency Index (LTIF) umfasst auch nicht konsolidierte Gesellschaften unter operativer Kontrolle. Die Werte schließen sowohl eigene Mitarbeiter als auch Vertragspartner ein.

Über diesen Bericht
Geschäftsbericht 2016, S. 92 ff.

 

G4-18
Verfahren zur Festlegung der Berichtsinhalte

 

G4-19
Ermittelte wesentliche Aspekte

 

G4-20
Abgrenzung der Aspekte innerhalb der Organisation

 

Auf den Themenseiten zu den wesentlichen Aspekten wird beschrieben, inwieweit die dort dargestellten Inhalte für die betroffenen Stakeholder, auch außerhalb der Organisation, wesentlich sind. Darüber hinaus werden im Index für spezifische Standardangaben die Abgrenzungen der Aspekte umrissen.

Unsere Mitarbeiter sind in erster Linie von folgenden wesentlichen Themen betroffen: Gesundheit und Arbeitssicherheit, sichere und zuverlässige Strom- und Gasversorgung sowie Integrität.

Über diesen Bericht

 

G4-21
Abgrenzung der Aspekte außerhalb der Organisation

 

Siehe G4-20

Im Folgenden finden Sie einen Überblick über externe Stakeholder und die jeweiligen wesentlichen Themen, von denen sie in erster Linie betroffen sind:

  • aktuelle und potenzielle Investoren, Analysten: Klimawandel, Innovation & Resilienz, Sichere und zuverlässige Strom- und Gasversorgung
  • Medien, politische Institutionen, politische Parteien, Handelsverbände, Regierungsstellen: Gesellschaftliche Akzeptanz, Klimawandel, Ressourceneffizienz, Integrität
  • Geschäftspartner: Integrität, Innovation & Resilienz, Sichere und zuverlässige Strom- und Gasversorgung
  • anders geartete Organisationen wie Nichtregierungsorganisationen und die Öffentlichkeit: Klimawandel, Sichere und zuverlässige Strom- und Gasversorgung, Integrität, Innovation & Resilienz

Über diesen Bericht

 

G4-22
Neudarstellung von Informationen

 

Nicht anwendbar, da es sich um den ersten veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht handelt.

 

G4-23
Wesentliche Veränderungen des Berichtsumfangs und der Grenzen der Aspekte gegenüber Vorjahren

 

 

Nicht anwendbar, da es sich um den ersten veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht handelt.

Stakeholder Engagement

G4-24
Stakeholder-Gruppen

 

G4-25
Grundlage für Auswahl der Stakeholder

 

2016 haben wir zwei Kategorien von Stakeholdern priorisiert:

  • Mitarbeiter
  • Kapitalmarktateure (Investoren, Großbanken, SRI-/ESG-Analysten).

Die Priorisierung ist auf zwei relevante Ereignisse zurückzuführen, die unsere Organisation beeinflusst haben:

  • Börsennotierung (September 2016)
  • Kostensenkungsprogramm (2. Halbjahr 2016/2. Halbjahr 2017)

Das Engagement der genannten Gruppen wird laufend beobachtet. Unsere Mitarbeiter werden täglich durch unser Unternehmensnetzwerk und auch durch unsere eigenen, vom Personalbereich verwalteten Umfragen einbezogen. Die Finanzgemeinschaft binden wir ebenfalls kontinuierlich ein.

 

G4-26
Ansätze für die Einbeziehung von Stakeholdern

 

Beispiele zum Stakeholder-Engagement:

  • „Townhall Meetings“ in den wichtigsten Kraftwerken und einigen regionalen Büros (eine Veranstaltung pro Standort im Jahr 2016) mit jeweils einem Vorstandsmitglied
  • kontinuierliche und, standortspezifische Dialoge mit lokalen Gemeinschaften (zum Beispiel über Gemeinderäte oder Info-Points an den Standorten)
  • Pflege der Kontakte zu EU- und nationalen Vertretern von Regulierungs- und politischen Gremien durch ein spezielles Team für Regierungsbeziehungen (Transparenzregister-Nr. 285977820662-03)
  • „Uniper News“ und „Local News“ in unserem im Januar 2016 gestarteten internen sozialen Netzwerk für Mitarbeiter
  • Aufsichtsratssitzungen (mindestens Uniper SE, Uniper Kraftwerke GmbH, Uniper Global Commodities, jeweils vierteljährlich)
  • externe Website
  • Durchführung von Roadshows für Kapitalmarktakteure in den Finanzhauptstädten der Welt (Frankfurt, London, Paris, Mailand, Moskau, New York) und an anderen relevanten Standorten durch ein spezielles IR-Team.

Über diesen Bericht
Gesellschaftliche Akzeptanz
Geschäftsbericht 2016, S. 49

 

G4-27
Fragen und Bedenken von Stakeholdern

 

Die wesentlichen geäußerten Anliegen im Jahr 2016 betrafen regulatorische Entwicklungen, Stilllegungs- und Projektdurchführungspläne, die finanzielle Belastbarkeit, die Arbeitsplatzsicherheit und ein zuverlässiges Management der Kohleversorgungskette. Unsere Teams für Regierungsbeziehungen und Investor-Relations haben spezifische Agenden entwickelt, um diese Themen anzugehen. In diesem Bericht haben wir zwei spezielle Seiten eingerichtet, um uns mit Fragen der Arbeitssicherheit und der Kohlelieferkette auseinanderzusetzen. Unser Kerngeschäft steht nicht in direktem Zusammenhang mit indigenen Völkern. Daher nimmt der Bericht diese Stakeholder-Gruppe nicht ausdrücklich in den Blick. Wir berücksichtigen jedoch die Anliegen der Gemeinschaften in der Nähe unserer Standorte.

Gesellschaftliche Akzeptanz
Events und Präsentationen
Geschäftsbericht 2016
Wertpapierprospekt

Berichtsparameter

G4-28
Berichtszeitraum

 

G4-29
Veröffentlichung des letzten Berichts

 

Nicht anwendbar, da es sich um den ersten veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht handelt.

 

G4-30
Berichtszyklus

 

Uniper berichtet jährlich über ihre nachhaltigkeitsbezogenen Aktivitäten. Der nächste Bericht soll im zweiten Quartal 2017 erscheinen.

Über diesen Bericht

 

G4-31
Ansprechpartner für Fragen zum Bericht/Inhalt

 

G4-32
Gewählte „In Übereinstimmungs“-Option“; GRI-Index und externe Prüfung

 

G4-33
Externe Prüfung des Berichts

 

Unternehmensführung

G4-34
Führungsstruktur der Organisation

 

Der Aufsichtsrat und der Vorstand haben im Februar 2017 gemeinsam die erste Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex („Kodex“) für die Uniper SE (Geschäftsbericht, S. 74) abgegeben.

Unser Ansatz
Geschäftsbericht 2016, S. 49, S. 74 ff.
Vorstand der Uniper SE
Aufsichtsrat der Uniper SE
Corporate Governance der Uniper SE

 

G4-36
Verortung von Nachhaltigkeit auf Vorstandsebene

 

G4-38
Zusammensetzung des höchsten Kontrollorgans und seiner Komitees

 

G4-39
Funktion des höchsten Kontrollorgans

 

Geschäftsbericht 2016, S. 75 ff., S. 206 f.

 

G4-40
Nominierungs- und Auswahlverfahren für das höchste Kontrollorgan

 

Ethik und Integrität

G4-56
Werte, Grundsätze sowie Verhaltensstandards und -normen
der Organisation

 

G4-57
Interne und externe Verfahren, zu ethischem und gesetzeskonformem Verhalten sowie zu Fragen der Integrität der Organisation Rat zu suchen

 

G4-58
Mechanismen um unethisches oder gesetzeswidriges Verhalten zu melden

Spezifische Standardangaben

Kategorie: wirtschaftlich

Wirtschaftliche Leistung

G4-DMA
Managementansatz

 
 

G4-EC1
Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert
(Core)

 

Wir berichten für 2016 über keinerlei gemeinnützige Investitionen, da viele Initiativen aufgrund der Abspaltung ausgesetzt oder E.ON zugeteilt wurden. Darüber hinaus berichten wir nicht über den ökonomischen Wert, der auf Länder-, Regionen- oder Marktebene einbehalten und verteilt wird, da wir nicht glauben, dass die Zahlen zu Gehältern und Steueraufwendungen ausreichen, um Unipers Beitrag zur Schaffung gesellschaftlicher Werte zu erklären. Wir planen, im nächsten Bericht einen aussagefähigeren Kennwert zu veröffentlichen.

Integrität
Geschäftsbericht 2016, S. 36 f., S. 50

 

G4-EC2
Durch den Klimawandel bedingte finanzielle Folgen und andere Risiken und Chancen für die Aktivitäten der Organisation

 

Uniper hat eine interne Analyse gestartet, um Klimarisiken zu definieren und besser zu quantifizieren. Neben anderen Instrumenten scheint ein interner Kohlenstoffpreis ein gutes Instrument für ökonomische Bewertungen zu sein. Wir erkennen an, dass es von Vorteil ist, frühzeitig eine Geschäftsstrategie zu verabschieden, um die finanziellen und betrieblichen Risiken des Klimawandels anzugehen.

Klimawandel

Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit (sektorspezifisch)

G4-DMA
Managementansatz

 

G4-EU10
Langfristig geplante Erzeugungskapazität gegenüber kalkulierter Nachfrage
(Core)

 

Unsere Stilllegungspläne haben wir im Bericht offengelegt. Uniper plant nicht, die Kapazität seiner Kohlekraftwerke in Europa zu erhöhen. Darüber hinaus wurden im Jahr 2016 keine neuen Kapazitätsentwicklungen veröffentlicht. Für das dritte Quartal 2017 werden spezifische Regelungen erwartet. Im Allgemeinen tragen wir mit unseren Aktivitäten und Investitionen in innovative Speichertechnologien dazu bei, den langfristigen Strombedarf zu decken.

Gesellschaftliche Akzeptanz
Sichere und zuverlässige Energieversorgung
Geschäftsbericht 2016, S. 64 f., S. 164 f.

Nachfragemanagement (sektorspezifisch)

G4-DMA
Managementansatz

 

Programme zur Nachfragesteuerung speziell für Industriekunden (B2B)

Abgrenzung: außerhalb der Organisation

Sichere und zuverlässige Energieversorgung
Klimawandel

Kraftwerksstilllegungen (sektorspezifisch)

G4-DMA
Managementansatz

 

Die Abgaben zur Deckung des gesamten schwedischen Entsorgungsmodels sowie die Kosten für Stilllegungen bzw. den Rückbau aller Kernkraftwerke (einschließlich von Forschungsreaktoren), werden in Schweden durch das Gesetz zur Finanzierung des Umgangs mit Reststoffen aus nuklearen Aktivitäten (Lag  om  finansiella  åtgärder för hanteringen av restprodukter från kärnteknisk verksamhet „GFURA“) und der dazugehörigen Verordnung geregelt. Nach diesen Regelungen ist jeder Kernkraftanlagen-Lizenzinhaber verpflichtet, einen Beitrag pro erzeugter Kilowattstunde („kWh“) zu zahlen.

Im Jahr 2016 gab es keine internen Verfahren zur Beurteilung der Effizienz des Managementansatzes und somit auch keine Ergebnisse dieser Beurteilung oder verbundene Anpassungen. Wir planen, die Auswirkungen künftiger Stilllegungen auf benachbarte Gemeinden zu untersuchen.

Abgrenzung: außerhalb der Organisation

Gesellschaftliche Akzeptanz
Geschäftsbericht 2016, S. 111 f., S. 164 f.
Wertpapierprospekt, S. 26

Forschung und Entwicklung (sektorspezifisch)

G4-DMA
Managementansatz

 

Aufwendungen (5 Mio €) für Forschung und Entwicklung (F&E) werden in aggregierter Form offengelegt, da die für dieses Budget zuständige Funktion erst im 2. Quartal 2016 eingerichtet und die formelle Zuteilung zu den Projekten nicht vor dem dritten Quartal des Jahres begann.

Im Berichtsjahr waren die Verfahren zur Beurteilung der Effizienz des Managementansatzes, die Ergebnisse dieser Beurteilung und/oder damit verbundene Anpassungen auf die Budget-Überwachung begrenzt. Details werden 2017 offengelegt.

Abgrenzung: innerhalb der Organisation

Innovation und Resilienz
Klimawandel

Systemeffizienz (sektorspezifisch)

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: innerhalb der Organisation

Energie- und Prozesseffizienz 
Klimawandel

 

G4-EU11
Durchschnittliche Erzeugungseffizienz von thermischen Kraftwerken
(Core)

 

Die Effizienz der Erzeugung betrug bei den Kohlekraftwerken 36,5 %, bei den Gaskraftwerken 49,13 %.

Grundlage der Zahlen sind die durchschnittlichen realen Leistungen im Strommarkt.

Klimawandel
Geschäftsbericht 2016, S. 26

Kategorie: ökologisch

Energie

G4-DMA
Managementansatz

 

Wir haben 2017 in Deutschland, gemäß der EU Enerergieeffizienz-Richtlinie  2012/27/EU, ein Energiemanagementsystem eingeführt und werden es in den kommenden Jahren als Pilotprojekt für andere Länder einsetzen.

Im Jahr 2016 erreichten nur unsere deutschen Anlagen eine hundertprozentige ISO 50001-Abdeckung, die bis Ende 2017 gültig ist. Die im Vereinigten Königreich ansässige Uniper Ltd. entspricht dem ESOS-Rahmenwerk (Energy Savings Opportunity Scheme), welches eine Abdeckung von 90% der Energiebilanz  ermöglicht. Uniper-Anlagen im Vereinigten Königreich sind bis 2019 abgedeckt.

Im Jahr 2016 waren die Verfahren zur Beurteilung der Effizienz des Managementansatzes, die Ergebnisse dieser Beurteilung und/oder damit verbundene Anpassungen auf die Compliance-Überwachung begrenzt.

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Energie- und Prozesseffizienz  

 

G4-EN03
Energieverbrauch innerhalb der Organisation
(Core)

 

Für das Jahr 2016 haben wir direkte Verbrauchszahlen nur bei Erdgas und Kohle angegeben, da diese die relevantesten natürlichen Ressourcen im Zusammenhang mit unserer Erzeugungsflotte darstellen. Wir schlüsseln sie nach Ländern auf. Ab 2017 wollen wir den Verbrauch auch pro Werk offenlegen. Strom- und Wärmeverkäufe sind in unserem Geschäftsbericht in TWh angegeben. Wasserentnahmen zum Zweck der Kühlung werden in m3 offengelegt.

Ressourceneffizienz
Datenübersicht

Wasser

G4-DMA
Managementansatz

 

Das Wassermanagement wird für Uniper immer wichtiger. Der Konzern richtet sich hierbei nach den jeweils geltenden nationalen Gesetzen. Insbesondere in Großbritannien ist die Wasserwirtschaft auf Werksebene Kernelement der Betriebsgenehmigungen. Ende 2017 werden Richtlinien in Kraft treten, die auf Konzernebene gleichwertige Rahmenbedingungen gewährleisten.

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Ressourceneffizienz

 

G4-EN08
Gesamtwasserentnahme nach Quellen
(Core)

 

Für das Jahr 2016 berichten wir lediglich die Gesamtwasserentnahme mit einer spezifischen Angabe zur entnommenen Kühlwassermenge. Die Zahlen sind aufgeschlüsselt nach Land und Quelle. Dieser Indikator ist entscheidend für eine erste Analyse der Auswirkungen unserer thermischen und Kernkraftwerke. Für das Jahr 2017 planen wir, die Wasserentnahme auf Anlagenebene offenzulegen. Im Mittelpunkt der Analyse stehen unsere wasserintensiven Betriebe (Dampf-, Gas-und-Dampf- sowie Kernkraftwerke).

Ressourceneffizienz

Emissionen

G4-DMA
Managementansatz

 

Im Jahr 2016 gab es keine internen Verfahren zur Beurteilung der Effizienz des Managementansatzes und somit auch keine Ergebnisse dieser Beurteilung oder verbundene Anpassungen.

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Klimawandel

 

G4-EN15
Direkte THG-Emissionen (Scope1)
(Core)

 

Im Jahr 2016 nutzten wir ein neues Software-Tool zur Berechnung des Corporate Carbon Footprint (CCF) der Uniper-Gruppe. Der CCF ist eine Bilanz, die die Quellen und Größe von Emissionen klimagefährdender Gase (zum Beispiel CO2, CH4, N2O, HFCs, PFCs, SF6, NF3) in einem Unternehmen abbildet. Es basiert auf den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol). Als grundlegende Methode der Emissionsberechnung werden Aktivitäts- beziehungsweise Verbrauchsdaten des Unternehmens mit Emissionsfaktoren multipliziert. So können alle Treibhausgasemissionen zur Standardgröße CO2-Äquivalent (CO2e) umgerechnet werden. Scope 1 umfasst alle direkten Emissionen, die zum Unternehmen gehören oder die es kontrolliert, zum Beispiel aus Verbrennungsprozessen in stationären und mobilen Anlagen oder in industriellen Prozessen.

Klimawandel
Datenübersicht

 

G4-EN16
Indirekte energiebezogene THG-Emissionen (Scope2)

 

Scope 2 umfasst alle indirekten Emissionen bedingt durch den Einkauf von Strom, Fernwärme und -kälte sowie Dampf.

Klimawandel
Datenübersicht

 

G4-EN18
Intensität der THG-Emissionen

 

In die Berechnung des Intensitätsquotienten fließen ausschließlich Scope 1 Treibhausgasemissionen (auf Gruppenebene) ein. Diese Emissionen werden durch unsere eigene Stromerzeugung (einschließlich russischer Anlagen) geteilt. Für die in der Berechnung enthaltenen Treibhausgase siehe bitte G4-EN15.

Klimawandel

 

G4-EN21
NOₓ, SOₓ und andere Luftemissionen

 

Wir berichten nicht über langlebige organische Schadstoffe (POP) oder flüchtige organische Verbindungen (VOC), da diese für Uniper nicht relevant sind.

Energie- und Prozesseffizienz  

Abwasser und Abfall

G4-DMA
Managementansatz

 

Radioaktive Abfälle werden in Übereinstimmung mit dem nationalen schwedischen Recht gehandhabt.

Die Kernkraftwerke in Schweden haben in den 1970er-Jahren gemeinsam das Unternehmen „Swedish Nuclear Fuel and Waste Management Company“ (SKB) gegründet. Die Aufgabe von SKB besteht darin, alle radioaktiven Abfälle aus schwedischen Kernkraftwerken so zu verwalten und zu entsorgen, dass die Sicherheit für Mensch und Umwelt gewährleistet ist.

Im Jahr 2016 waren die Verfahren zur Beurteilung der Effizienz des Managementansatzes, die Ergebnisse dieser Beurteilung und/oder damit verbundene Anpassungen auf die Compliance-Überwachung begrenzt.

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Ressourceneffizienz
SKB
OKG
Barsebäck

 

G4-EN23
Gesamtgewicht des Abfalls nach Art und Entsorgungsmethode

 

Die Entsorgungsmethode wurde anhand der vom Entsorgungsdienstleister bereitgestellten Informationen ausgewählt.

Die Angaben von 2016 decken PCB Abfall nicht ab.

Die radioaktiven Abfälle, die pro erzeugte MWh im Kernkraftwerk pro Jahr netto produziert wurden betragen: 48 g / MWh.

Durch die Abspaltung ist es nicht möglich, eine ausreichende Datenqualität in Bezug auf disaggregierte Abfälle zu gewährleisten, die typischerweise außerhalb der Routinegeschäftstätigkeiten von ehemaligen E.ON-Projekten anfielen, die jetzt von Uniper verwaltet werden.

Ressourceneffizienz
Datenübersicht

 

G4-EN24
Gesamtzahl und Volumen signifikanter Verschmutzungen
(Core)

 

 

Im Jahr 2016 hat Uniper keine signifikanten Umweltverschmutzungen verursacht. Daher haben wir auch keine Leckagen zu berichten.

Compliance

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Integrität

 

G4-EN29
Monetärer Wert signifikanter Bußgelder und Gesamtzahl nicht monetärer Strafen wegen Nichteinhaltung von Umweltgesetzen und -vorschriften
(Core)

 

Bewertung von Lieferanten hinsichtlich ökologischer Aspekte

G4-DMA
Managementansatz

 

Uniper engagiert sich im Rahmen der Initiative Bettercoal in einer länderspezifischen Strategie für Kolumbien. Ziel ist es, bis 2018 alle großen Kohlebergbauunternehmen in Kolumbien in das Bewertungsprogramm einzubeziehen. In Südafrika beteiligt sich Uniper zusammen mit der niederländischen Regierung und anderen Versorgungsunternehmen an einem Aktionsplan, der dem Land bei der Umsetzung neuer Gesetze für einen verantwortungsvollen Bergbau helfen soll.

Der Bettercoal-Kodex umfasst ethische, soziale und ökologische Prinzipien und Bestimmungen, die für Kohlebergbauunternehmen relevant sind. Die Mitglieder von Bettercoal beziehen die Prinzipien des Kodex bei ihren Geschäftstätigkeiten in der Kohlelieferkette ein. Sie haben sich verpflichtet, die Prinzipien des Kodex in ihrem Einflussbereich umzusetzen und zu fördern sowie auf eine kontinuierliche Verbesserung hinzuwirken. Der Kodex beinhaltet folgende umweltrelevante Prinzipien:

Prinzip 8

Die Unternehmen müssen Verfahren einführen, die eine nachhaltige und effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen in ihren Geschäftstätigkeiten fördern.

Prinzip 9

Die Unternehmen verpflichten sich, Umweltverschmutzungen in ihren Geschäftstätigkeiten zu vermeiden und zu vermindern, Emissionen zu kontrollieren und belastete Standorte zu sanieren.

Prinzip 10

Die Unternehmen müssen Verfahren einführen, um Biodiversität und Ökosystem-Dienstleistungen, die von den Auswirkungen ihres Betriebs betroffen sind, für den gesamten Lebenszyklus der Mine zu schützen und zu fördern.

Abgrenzung: außerhalb der Organisation

Integrität
Gesellschaftliche Akzeptanz
Bettercoal-Kodex

 

G4-EN33
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative ökologische Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen
(Core)

 

Im Rahmen der Brennstoffbeschaffung bewerten wir die Risiken unserer Geschäftspartner im Bereich der Personalarbeit und der Umwelt mithilfe der Datenbanken von Bettercoal, des CPI Transparency International und anderen Quellen. 2016 konnten im Kohlehandelsgeschäft potenzielle negative Auswirkungen festgestellt werden. Für die Beschaffung außerhalb des Brennstoffsektors (Non-Fuels) werden wir voraussichtlich bis 2018 eine umfassende Folgenabschätzung auf Konzernebene abschließen können. Unsere Beschaffungsrichtlinie für Dienstleistungen wird im Laufe des Jahres 2017 aktualisiert werden. Sie verlangt, dass potenzielle Uniper-Lieferanten unseren Verhaltenskodex anerkennen. Um zu überprüfen, ob sie ihn tatsächlich einhalten, wird Uniper im Anschluss Lieferantenaudits durchführen. Die erste Auditkampagne wird voraussichtlich 2018 starten.

Integrität

Kategorie: gesellschaftlich

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Menschenrechte

G4-DMA
Managementansatz

 

Siehe die Informationen zum DMA „Bewertung der Lieferanten hinsichtlich ökologischer Aspekte“.

Der Bettercoal-Kodex beinhaltet folgende menschenrechtsrelevante Prinzipien:

Prinzip 5:
Die Unternehmen müssen die Menschenrechte einhalten und fördern und dabei als Minimalstandards die Vorgaben der Internationalen Menschenrechtskonvention und des Humanitären Völkerrechts befolgen.

Prinzip 6:
Die Unternehmen müssen die Rechte der Arbeitnehmer respektieren und anerkennen. Dies gilt insbesondere für die in der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) geforderten Grundprinzipien und grundlegenden Arbeitsrechte, wie sie sich aus den acht Kernarbeitsnormen der ILO ergeben.

Abgrenzung: außerhalb der Organisation

Integrität
Gesellschaftliche Akzeptanz
Bettercoal-Kodex

 

G4-HR11
Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen
(Core)

 

 

Siehe G4-EN33

Integrität

Beschäftigung

G4-DMA
Managementansatz

 

Der Bericht deckt diese spezifischen Standardangaben nicht vollständig ab. Arbeitsbezogene Themen, einschließlich der Beziehungen zu Betriebsräten sowie Sozial- und Arbeitsschutzinstrumente werden nach den geltenden Arbeitsgesetzen vor Ort verwaltet.

Abgrenzung: innerhalb der Organisation

Gesundheit und Arbeitssicherheit
Energie- und Prozesseffizienz 
Integrität

 

G4-LA01
Anzahl und Rate neuer Mitarbeiter, Personalfluktuation nach Alter, Geschlecht und Region
(Core)

 

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

G4-DMA
Managementansatz

 

Im Verlauf des Jahres 2016 hat das Unternehmen durch verschiedene Strukturen und Prozesse die notwendigen Bedingungen geschaffen, um Gesundheitsthemen umfassend zu handhaben. Wir starteten das „Haus der Gesundheit“, ein Konzept, das auf folgenden vier Säulen beruht:

  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Gesundheitsförderung
  • Personalentwicklung
  • Beratung für Mitarbeiter mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Wir planen, die neuen Prozesse bis Ende 2017 umzusetzen.

Aus diesem Grund wurde keine Beschreibung von Programmen eingefügt, die im Zusammenhang mit der Unterstützung von Arbeitnehmern, ihren Familien oder Gemeinschaftsmitgliedern in Bezug auf schwere Krankheiten stehen.

Abgrenzung: innerhalb der Organisation

Gesundheit und Arbeitssicherheit

 

G4-LA06
Verletzungen, Berufskrankheiten, Ausfalltage und Abwesenheit
(Core)

 

Die Angaben sind nicht nach Region und Geschlecht aufgeschlüsselt.

Gesundheit und Arbeitssicherheit
Datenübersicht

Aus- und Weiterbildung

G4-DMA
Managementansatz

 

Je nach Inhalt werden die Fort- und Ausbildungsaktivitäten von den zuständigen Abteilungen verwaltet, wie auf den entsprechenden Themenseiten beschrieben.

Abgrenzung: innerhalb der Organisation

Energie- und Prozesseffizienz 
Gesundheit und Arbeitssicherheit
Gesellschaftliche Akzeptanz
Integrität

 

G4-LA09
Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie
(Core)

 

 

Die Angaben werden nicht nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie aufgeschlüsselt.

Energie- und Prozesseffizienz 

Compliance

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Integrität

 

G4-PR09
Bußgelder wegen Nichteinhaltung von Produkt- und Dienstleistungsvorschriften
(Core)

 

 

Die Definition für signifikante Bußgelder bezieht sich auf die Wesentlichkeit des direkten ökonomischen Einflusses auf die Finanzen des Unternehmens.

Sichere und zuverlässige Energieversorgung

Verfügbarkeit (sektorspezifisch)

G4-DMA
Managementansatz

 

Da Uniper den öffentlichen Dienst und Geschäftskunden mit Energie beliefert, beinhaltet der Managementansatz keine Programme für Haushaltskunden oder benachteiligte Kunden und Gemeinschaften. Unser Managementansatz zielt darauf ab, eine zuverlässige Versorgung unserer Kundengruppen sicherzustellen, und wird im jeweiligen Kapitel weiter spezifiziert.

Abgrenzung: außerhalb der Organisation

Sichere und zuverlässige Energieversorgung

 

G4-EU30
Durchschnittliche Verfügbarkeit der Kraftwerke nach Energiequelle und Regierungssystem
(Core)

 

Die Angaben zur Verfügbarkeit gelten für unsere konventionellen und Wasserkraftwerke. Die Daten sind weiterhin regional nach Gas-, Dampf- und Wasserkraft aufgeschlüsselt. Geplante und erzwungene Nichtverfügbarkeiten sind in Terawattstunde (TWh) statt in Stunden dargestellt, um die operativen und damit finanziellen Auswirkungen solcher Ausfälle zu quantifizieren.

Sichere und zuverlässige Energieversorgung

Lokale Gemeinschaften

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: außerhalb der Organisation

Gesellschaftliche Akzeptanz

 

G4-SO01
Prozentsatz der Geschäftsstandorte, bei denen Maßnahmen zur Einbindung lokaler Gemeinschaften, Folgenabschätzungen und Förderprogramme umgesetzt wurden
(Core)

 

Eine umfassende Folgenabschätzung auf Konzernebene wird voraussichtlich 2018 vorliegen. 2016 engagierten sich nur Hydro Power Deutschland, Uniper UK und das Projekt M5BAT kontinuierlich über ihre gesetzlichen Verpflichtungen hinaus. Nur sie haben entsprechende soziale Folgenabschätzungen durchgeführt.

 

OG10 (sektorspezifisch)
Anzahl und Beschreibung bedeutender Auseinandersetzungen mit lokalen und indigenen Gemeinschaften

 

Uniper beabsichtigt, an ihren Standorten einen offenen Dialog mit den benachbarten Gemeinden zu schaffen. Rechtsstreitigkeiten und alle anderen misslungenen Dialoganstrengungen werden transparent offengelegt. Wir können allerdings aufgrund der komplexen Rohstoffhandelsmärkte nicht über direkte Auswirkungen auf Gemeinden in unseren Bezugsländern für Kohle, Gas und andere Rohstoffe berichten. Dank Bettercoal und anderen Initiativen zur Erhöhung der Transparenz in den Lieferketten können wir aber die wesentlichen Auswirkungen unserer Lieferanten identifizieren. Keine unserer Aktivitäten steht in direktem Zusammenhang mit anerkannten indigenen Gemeinschaften.

Korruptionsbekämpfung

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Integrität

 

G4-SO05
Bestätigte Korruptionsvorfälle und ergriffene Maßnahmen
(Core)

 

Politik

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Integrität
Klimawandel
Sichere und zuverlässige Energieversorgung

 

G4-SO06
Gesamtwert der politischen Spenden
(Core)

 

Wettbewerbswidriges Verhalten

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Integrität

 

G4-SO07
Gesamtzahl der Verfahren aufgrund von wettbe­werbs­wid­rigem Verhalten oder Kartell- und Monopol­bildung sowie deren Ergeb­nisse

 

Compliance

G4-DMA
Managementansatz

 

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Integrität

 

G4-SO08
Monetärer Wert signi­fi­kanter Bußgelder und Gesamtzahl nicht monetärer Strafen wegen Nicht­ein­haltung von Gesetzen und Vorschriften
(Core)

 

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich gesellschaftlicher Auswirkungen

G4-DMA
Managementansatz

 

Siehe Informationen zum DMA „Bewertung der Lieferanten hinsichtlich ökologischer Aspekte“.

Der Bettercoal-Kodex beinhaltet folgendes Prinzip zur sozialen Leistung:

Prinzip 7

Unternehmen sollen zur langfristigen sozialen, kulturellen, ökologischen, wirtschaftlichen und institutionellen Entwicklung von Gemeinschaften beitragen, in denen sie tätig sind.

Abgrenzung: innerhalb und außerhalb der Organisation

Integrität
Gesellschaftliche Akzeptanz
Bettercoal-Kodex

 

G4-SO10
Signifikante aktuelle und potenzielle negative Auswirkungen auf die Gesellschaft in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen
(Core)

 

Siehe G4-EN33

Integrität