Gesellschaftliche Akzeptanz

Rund 7 %

weniger SO2-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr

9 %

weniger NOx-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr

Keine

gravierenden Umweltereignisse

2

laufende rechtliche Auseinandersetzungen mit lokalen Gemeinden in Bezug auf Umweltangelegenheiten1)

Verständnis schaffen, Vertrauen aufbauen

Die Energiewelt ist komplex, dynamisch und manchmal auch widersprüchlich. Menschen brauchen Energie, sind aber oft gegen den Bau der dafür nötigen Anlagen. Dabei macht es kaum einen Unterschied, ob es sich um einen neuen Windpark oder ein Kohlekraftwerk handelt: „Nicht vor meiner Haustür“ ist eine gängige Einstellung in vielen entwickelten Ländern. In Schwellenländern ist die Situation eine andere. Dort geht der Wunsch nach wirtschaftlicher Entwicklung und einem besseren Lebensstandard einher mit zunehmender Sorge um die Luft- und Wasserqualität.

Für uns als Anbieter von Energielösungen ist es von höchster Bedeutung, uns das Vertrauen und die Unterstützung unserer Stakeholder zu sichern, vor allem von den Menschen, die in der Nähe unserer Anlagen leben. Wir hören ihnen zu, wollen ihre Anliegen verstehen und arbeiten mit ihnen zusammen, um negative Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit zu minimieren. Außerdem müssen wir sicherstellen, dass unsere Stakeholder den Zweck unserer Geschäftstätigkeit und deren Bedeutung für die lokale Wirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes verstehen: In Europa tragen wir zur Versorgungssicherheit sowie zum Übergang in eine CO2-arme Energiewelt bei. Außerhalb Europas unterstützen wir die Entwicklung von Energiemärkten mit eigenen Erzeugungsaktivitäten sowie unseren Dienstleistungen für andere Energieunternehmen und Gemeinden.

Deshalb haben wir langfristige Verpflichtungen für das Thema gesellschaftliche Akzeptanz festgelegt:

  • Proaktive Einbeziehung unserer Stakeholder, um Transparenz und einen kontinuierlichen Dialog über unsere Aktivitäten zu gewährleisten
  • Minimierung der negativen Auswirkungen auf Gemeinden, die von unserer Geschäftstätigkeit betroffen sind

Mit diesen Verpflichtungen unterstützen wir SDG 8 und 9:

Das wesentliche Thema „gesellschaftliche Akzeptanz“ umfasst die vier Unterthemen: „Einbeziehung von Stakeholdern“, „Luftemissionen“, „Biodiversität“ und „Mitarbeitereinbeziehung“.

Einbeziehung von Stakeholdern

Den Umgang mit unseren Stakeholdern haben wir in unserer Konzernrichtlinie „Stakeholder-Management“ geregelt. Sie definiert unsere Ziele für die interne und externe Kommunikation und weist die entsprechenden Verantwortlichkeiten zu. Die Einbeziehung der Stakeholder reicht von Dialogen mit politischen Entscheidungsträgern und Regulierungsbehörden auf EU- und nationaler Ebene bis hin zu öffentlichen Foren für Anwohner, die in der Nähe unserer Anlagen wohnen. Ziel dieser Foren ist es, offen miteinander zu diskutieren und mehr über die Ansichten der Stakeholder vor Ort zu erfahren.

Doch nicht alle Differenzen lassen sich im Dialog einvernehmlich lösen. Manchmal ist es nötig, sich juristischen Beistand zu holen und strittige Fragen vor Gericht zu klären. Beispielsweise ergaben sich unterschiedliche Standpunkte im Zusammenhang mit unserem neuen Kohlekraftwerk in Datteln, Deutschland, und unserem Biomassekraftwerk in der Provence, Frankreich. Wir haben uns mit regionalen Stakeholdern ausgetauscht und nutzen die Ergebnisse für unsere weitere Arbeit an den Projekten.

Datteln 4 im Westen Deutschlands ist eines der technologisch fortschrittlichsten Kohlekraftwerke der Welt und befindet sich seit 2007 im Bau. Die flexible und hocheffiziente Anlage wird nach ihrer Fertigstellung 25 % des Stromverbrauchs des deutschen Eisenbahnnetzes decken, Dampf und Druckluft an Industriekunden liefern sowie rund 100.000 Haushalte mit Wärme versorgen.

Während des gesamten Planungs- und Bauprozesses trafen wir uns als Betreiber mehrmals jährlich mit regionalen Stakeholdern am Runden Tisch. Dabei wurden unterschiedliche Ansichten, Interessen, Sorgen und strittige Punkte offen angesprochen. Die Ergebnisse haben wir für unsere weitere Arbeit an dem Projekt genutzt und über Pressemeldungen, Newsletter sowie unsere Website öffentlich zugänglich gemacht. Staatliche Genehmigungen zum Bau und Betrieb der Anlage wurden mehrfach angefochten.

Datteln 4

Derzeit stellen wir Provence 4, ein 150-MW-Kraftwerk in Südfrankreich, auf Biomasse (Hackschnitzel) um. Ziel ist es, die Brennstoffkosten und die CO2-Intensität zu senken. In der Region stößt die Versorgung des Kraftwerks mit Biomasse, die teilweise aus französischen Wäldern stammt, auf heftigen Widerstand. Mehrere Umweltorganisationen sind der Ansicht, dass dies nicht nachhaltig ist.

Das örtliche Verwaltungsgericht hat die Umweltgenehmigung für Provence 4 im Juni 2017 widerrufen. Begründet wurde dies mit der unzureichenden Dokumentation unserer Biomasse-Lieferkette sowohl in Frankreich als auch auf internationaler Ebene. Wir erhielten eine vorläufige Umweltgenehmigung, die es uns erlaubt, die Inbetriebnahme der Anlage weiter voranzutreiben. Parallel dazu arbeiten wir daran, den Dialog mit den lokalen Stakeholdern zu pflegen und sicherzustellen, dass wir den Brennstoff verantwortungsvoll beschaffen. Zum Beispiel soll die Hälfte der Hackschnitzel zunächst importiert werden. Doch selbst wenn wir unsere Beschaffung in den Folgejahren allmählich auf regionale Quellen verlagern, entspricht dies nur einem kleinen Teil der für die Ernte infrage kommenden Wälder in der Provence. Darüber hinaus wird ein großer Teil der Hackschnitzel aus Baumschnitt, der in Gärten und Parks anfällt, sowie aus anderen umweltschonenden Quellen stammen.

Luftemissionen

Die umweltbezogene Leistung unserer Anlagen beeinflusst nicht nur unsere betriebliche Effizienz und Marktposition, sondern auch die lokale Wahrnehmung in wesentlichem Maße. Luftemissionen sind ein wichtiges Thema für lokale Stakeholder. Im Jahr 2017 haben wir diese Emissionen weiter reduziert.

Schwefeldioxid (SO2) entsteht vor allem durch die Verbrennung schwefelhaltiger Kohle. Mithilfe von Rauchgasentschwefelung können wir 90 % des Schwefeldioxids binden und so verhindern, dass es in die Atmosphäre gelangt. Im Jahr 2017 emittierten unsere Anlagen 20,6 Kilotonnen (kt) SO2, 1,4 kt weniger als im Vorjahr. Dies ist vor allem auf die gesunkene Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken zurückzuführen, insbesondere in Großbritannien und Russland.

Stickoxide (NOx) entstehen vor allem durch die Reaktion von Stickstoff und Sauerstoff bei den hohen Temperaturen einer Verbrennung. NOx-Emissionen werden daher von unseren Gas- oder Kohlekraftwerken verursacht. Der größte Anteil unserer NOx-Emissionen entfällt auf unsere Kraftwerke in Russland. Im Jahr 2017 nahmen die NOx-Emissionen um etwa 6 kt ab und beliefen sich insgesamt auf 60,6 kt. Grund hierfür ist ebenfalls die geringere Auslastung unserer Kohlekraftwerke.

Beim Betrieb von Kohlekraftwerken wird trotz aufwendiger Filteranlagen Staub freigesetzt. Unsere Staub- bzw. Partikelemissionen sind im Jahr 2017 von etwa 2 kt im Vorjahr auf 1.8 kt gesunken. Partikel mit einem Durchmesser von maximal 10 Mikrometer werden als Staub eingestuft. Aufgrund der bevorstehenden Einführung des „Best Available Techniques Reference“-Dokuments (BREF) in der Europäischen Union entwickeln wir neue Verfahren, um Daten über unsere Partikel-Emissionen zu sammeln. Das betrifft auch Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1 Mikrometer.

BREF: Emissionen fossil befeuerter Kraftwerke verringern

Nach einem sechsjährigen Bewertungsprozess hat die Europäische Union im August 2017 neue Emissionsnormen verabschiedet, die Kraftwerke ab 2021 erfüllen müssen. In dem Bewertungsprozess wurde für jeden Kraftwerkstyp untersucht, welche Emissionswerte mit den besten verfügbaren Techniken (Best Available Techniques, BAT) erreicht werden könnten. Die Ergebnisse wurden in einem 976-seitigen „Best Available Techniques Reference“-Dokument (BREF) veröffentlicht. Uniper hat sich aktiv an dem Prozess beteiligt. So haben wir detaillierte Leistungsdaten von einigen unserer Kraftwerke zur Verfügung gestellt und unser Fachwissen in die Debatte eingebracht.

Viele unserer Anlagen erfüllen bereits heute die BREF-Emissionsgrenzwerte. Bei anderen müssen wir in den nächsten vier Jahren möglicherweise Investitionen tätigen, um die Emissionen zu reduzieren. Entscheidend wird sein, wie die einzelnen Länder BREF in nationales Recht umsetzen. Wir haben ein Projekt ins Leben gerufen, um die Einhaltung der BREF-Vorgaben in unseren Kraftwerken zu koordinieren und die Umsetzung von BREF in nationale Emissionsvorschriften zu begleiten.

Biodiversität

Wir sind uns bewusst, dass unsere Aktivitäten direkt und indirekt Auswirkungen auf die biologische Vielfalt haben können. Indem wir gesetzliche Verpflichtungen einhalten und ein sorgfältiges Standortmanagement betreiben, setzen wir uns dafür ein, Risiken für die Biodiversität zu minimieren.

Im Rahmen von Genehmigungen zum Betrieb einer Anlage führen wir beispielsweise folgende Maßnahmen durch:

  • Zusammenstellung relevanter Biodiversitätsdaten, Bewertung der Auswirkungen unserer geplanten Aktivitäten und Durchführung von Kontrollen, um die Auswirkungen auf die Biodiversität zu minimieren
  • Gespräche mit lokalen und nationalen Naturschutzbehörden

Im normalen Ablauf unserer Arbeit setzen wir beispielsweise folgende Maßnahmen um:

  • Schutz und, wenn möglich, Steigerung des ökologischen Werts des Bodens in der Umgebung unserer Anlagen
  • Aufklärung unserer Mitarbeiter und Auftragnehmer über den Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt

Verantwortungsvolle Beschaffung von Biomasse

Einige unserer Kohlekraftwerke, wie zum Beispiel Maasvlakte 3 in den Niederlanden, können Biomasse mitverbrennen. Die Mitverbrennung kann die CO2-Intensität einer Anlage deutlich reduzieren, da die Emissionen aus der Biomasseverbrennung klimaneutral sind. Je nachdem wie die Biomasse angebaut wurde, können solche Brennstoffe aber auch negative Auswirkungen auf die Biodiversität haben.

Wir werden unser Biomasse-Portfolio in den kommenden Jahren nicht weiter ausbauen. Dennoch profitieren wir von den Erfahrungen, die wir mit unserem Kraftwerk Provence 4 machen. Außerdem können wir unser technisches Know-how beim Wechsel der Brennstoffe weltweit vermarkten.

Mit steigender Relevanz des Biomassehandels überprüfen wir unsere dazugehörigen Beschaffungsrichtlinien. Wir müssen vor allem den Bedenken lokaler Stakeholder in Bezug auf Biomasse mehr Aufmerksamkeit schenken. Außerdem gilt es, Abholzung und Beschaffung von Holz aus nicht nachhaltig bewirtschafteten Wäldern auszuschließen. Im Rahmen der Überprüfung beantworten wir auch verschiedene Fragen, beispielsweise ob, und wenn ja, wie wir die Beschaffung von Biomasse zentral organisieren sollten und welche Rolle eine nachhaltige Waldbewirtschaftung bei der Lieferantenauswahl spielt.

Die Überprüfung, die wir für 2017 geplant hatten, dauert länger als erwartet. Bisher haben wir allgemeine Empfehlungen definiert. Wir gehen aktuell davon aus, die Überprüfung im Jahr 2018 abschließen zu können.

Wasserkraft im Dialog

In Deutschland betreiben wir insgesamt 110 Wasserkraftwerke auf mehr als 1.000 Kilometern entlang der Flüsse Lech, Isar, Donau und Main im Südosten sowie am Edersee. In Schweden sind wir mit 68 Wasserkraftwerken der drittgrößte Wasserkraftproduzent. Dort sind wir von Lycksele im Norden bis Kristianstad im Süden tätig.

Es ist nicht nur unsere Verantwortung, Wasserkraftwerke sicher und wirtschaftlich zu betreiben. Zu unseren Aufgaben gehört es auch, ihre Auswirkungen auf die Umwelt, den Wasserhaushalt, die Landschaft und die biologische Vielfalt zu minimieren. Dabei arbeiten wir eng mit politischen Entscheidungsträgern (Bürgermeistern, Landräten, Abgeordneten), Naturschutzverbänden und anderen Nichtregierungsorganisationen zusammen. Die Einbeziehung von Stakeholdern geschieht in unterschiedlichen Formaten. Dazu gehören jährliche oder alle zwei Jahre stattfindende regionale Konferenzen unter dem Motto „Wasserkraft im Dialog“, Informationsveranstaltungen für Amtsträger und öffentliche Foren.

Der Leitfaden „Better Hydro: Compendium of Case Studies 2017“ ist aus einer Kooperation zwischen der International Hydropower Association und der Weltbankgruppe hervorgegangen. Er dient dazu, die Nachhaltigkeit von Wasserkraft darzustellen und zu dokumentieren. Die Publikation beinhaltet eine Fallstudie über innovative Lösungen in unserem Pumpspeicherkraftwerk Walchensee, die den Gemeinden vor Ort und dem Naturschutz zugutekommen.

Im Oktober 2017 erhielt Uniper eine Genehmigung für den Bau einer Fischtreppe im oberen Teil des Flusses Faxälven in Bergögrenen, Schweden. Eine solche Baumaßnahme ermöglicht Fischen während der Fischwanderung Wasserkraftanlagen oder andere Hindernisse zu überwinden. Die Fischtreppe ist die zweite von drei geplanten Fischtreppen in dem Gebiet. Gemeinsam werden sie die Fischwanderung auf mehr als 150 Kilometern des Flusses ermöglichen. Die Arbeiten vor Ort beginnen in Kürze. Planmäßig wird die Fischtreppe bis Herbst 2018 fertiggestellt sein.

Die Maßnahmen bewirken eine deutliche Verbesserung der Biodiversität, verursachen aber keine Produktionsverluste. Die Idee für die Fischtreppe an diesen speziellen Stellen kam von einem lokalen Sportfischer, der sich mit Uniper in Verbindung gesetzt hatte. Der darauffolgende Dialog veranlasste uns dazu, die Fischtreppe zu bauen, was vor Ort zu positiven Rückmeldungen der Stakeholder führte.

Im Jahr 2017 gründeten Uniper und acht weitere Wasserkraftunternehmen in Schweden freiwillig den Wasserkraft-Umweltfonds. Er wird in den nächsten 20 Jahren eine Milliarde Euro investieren, um die Umweltauswirkungen der Wasserkraft zu verringern und die Umwelt unter Wasser zu verbessern. Damit wird die Wasserkraft weiterhin eine tragende Säule der Versorgungssicherheit in Schweden bilden. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 zu 100 % Energie aus erneuerbaren Quellen zu verwenden. Bis 2045 will es keinerlei CO2-Emissionen mehr ausstoßen.

Bis Schweden mehr Energie aus Wind und Sonne bezieht, spielt Wasserkraft eine entscheidende Rolle für die Versorgungssicherheit. Doch auch, wenn Wasserkraft praktisch CO2-neutral ist, beeinflusst sie die Umwelt. Wir müssen daher ein Gleichgewicht finden – zwischen den Auswirkungen auf die Umwelt einerseits und der Sicherheit, die die Wasserkraft für das Energiesystem schafft, andererseits. Die Wasserkraftindustrie muss sich an der Verantwortung für die Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen beteiligen. Dazu gehören die Wiederherstellung von Fischlebensräumen und das Einpumpen von Wasser in trockene Flussbetten.

Torbjörn Tärnhuvud, Leiter Wasserkraft Schweden

Mitarbeitereinbeziehung

Unsere Mitarbeiter setzen sich aktiv für gemeinnützige Zwecke ein. In Deutschland können sie beispielsweise Beträge von ihrem Monatsgehalt spenden. Das gesammelte Geld wird an ausgewählte Wohltätigkeitsorganisationen gespendet. Dabei können die Mitarbeiter Vorschläge einreichen, wohin die Spenden gehen sollen.

Darüber hinaus haben unsere Mitarbeiter weitere soziale Projekte ins Leben gerufen. Ein Beispiel aus Deutschland ist die Partnerschaft mit der Diakonie Düsseldorf. In ihrem Rahmen werden gemeinnützige Organisationen unterstützt, die ergänzende soziale Leistungen anbieten. Im Jahr 2017 lag der Schwerpunkt auf Angeboten für Kinder, Senioren und obdachlose Frauen. Unsere Mitarbeiter in Großbritannien organisierten Fußballturniere für Jugendliche und Kochwettbewerbe, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln.

Das kulturelle Erbe bewahren und Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen – für Russland hat dies, wie für viele andere Länder auch, einen hohen Stellenwert. Einige Mitarbeiter unserer russischen Tochtergesellschaft Unipro engagieren sich daher ehrenamtlich für das „Russian Composers‘ Heritage Revival Project“. Ziel des Projektes ist es, die Musik von zu Unrecht vernachlässigten Komponisten wiederzubeleben sowie Notenblätter und Bücher zu restaurieren. Im Jahr 2017 konzentrierte sich das Projekt auf Alexander Mossolov (1900-1973), einen begabten Avantgarde-Komponisten. Mit Unterstützung von Unipro wurde seine Musik im September 2017 in Moskau aufgeführt. Im September 2018 wird sie auch beim Beethovenfest in Bonn zu hören sein.

1) Die Auseinandersetzungen beziehen sich auf das Kohlekraftwerk in Datteln, Deutschland, und das Biomassekraftwerk in der Provence, Frankreich.