Gesellschaftliche Akzeptanz

1.778 Mio €

unserer Wertschöpfung kamen Mitarbeitern und dem Gemeinwesen zu Gute

3

laufende rechtliche Auseinandersetzungen in Bezug auf lokale Umweltangelegenheiten

264

Auszubildende weltweit

56

Praktikanten/Werkstudenten weltweit

Rund 80.000

Besucher jährlich im Informationszentrum des Walchenseekraftwerks

Verständnis schaffen, Vertrauen aufbauen

Die Energiewelt ist komplex, dynamisch und manchmal auch widersprüchlich. So geht der Ausbau erneuerbarer Energie voran, was gut für den Klimaschutz ist. Allerdings ergeben sich daraus auch Spannungen zwischen ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erwartungen. Denn viele Menschen sind zwar grundsätzlich für den Ausbau erneuerbarer Energien. Gleichzeitig würden aber nur wenige steigende Strompreise oder eine instabile Energieversorgung aufgrund wetterbedingter Schwankungen von Wind- oder Solarenergie hinnehmen. Besonders auf lokaler Ebene spitzen sich die unterschiedlichen Interessenlagen zu. Ob Windpark oder Kohlekraftwerk, häufig entstehen Widerstände gegen Projekte in der Nachbarschaft – ein Phänomen, das in vielen Ländern auftritt. Auch wir begegnen in unserer täglichen Arbeit vor Ort immer wieder verschiedenen, teilweise gegensätzlichen Vorstellungen.

Dies kann sich letztlich negativ auf unsere Geschäftstätigkeit und Planungssicherheit auswirken – sei es im Bereich Kohle, Gas, Kernenergie oder Wasserkraft. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, dass nicht nur unsere Geschäftspartner, sondern auch die Bevölkerung vor Ort sowie Entscheidungsträger in Kommunen, Regionen und Ländern unsere Aktivitäten verstehen und unterstützen. Das heißt vor allem eines: Wir müssen unseren Stakeholdern zuhören und mit ihnen über den Mehrwert unserer Arbeit für Gesellschaft und Wirtschaft reden – beispielsweise über den Beitrag unserer Kraftwerke, der Gasspeicher und unserer langfristigen Verträge zur Versorgungssicherheit. Dazu gehört auch, dass wir unsere Zukunftspläne verständlich beschreiben und aufzeigen, wie wir unsere Interessen vertreten. All das hilft uns, das Vertrauen unserer Stakeholder zu gewinnen und uns kontinuierlich zu verbessern. Nur so können wir dauerhaft erfolgreich sein.

Stakeholder gezielt einbeziehen

Auch wenn wir nicht allen Stakeholder-Erwartungen gerecht werden können, streben wir eine größtmögliche gesellschaftliche Akzeptanz an. Um dies zu erreichen, müssen wir uns mit den relevanten Interessengruppen intensiv austauschen und sie von den Vorteilen unserer Tätigkeiten für die Gesellschaft überzeugen. Den Umgang mit unseren Stakeholdern haben wir in unserer Geschäftsrichtlinie Stakeholder-Management konzernweit geregelt. Sie definiert unsere Ziele für die interne und externe Kommunikation und weist Verantwortlichkeiten zu.

Federführend für unser Stakeholder-Management ist der Bereich Corporate Communication & Governmental Relations. Je nach Thema werden weitere Bereiche wie Erzeugung, Einkauf oder Vertrieb hinzugezogen. Entsprechend unterschiedlich fallen dann die Dialogformate aus – von Messeauftritten über Kraftwerksdialoge bis hin zu Gesprächen mit Gemeindevertretern oder lokalen Interessengruppen.

Auf der E-World 2016 in Essen stellten die Bereiche Großkundenvertrieb und Energiespeicher ihre Produkte erstmals unter der Marke Uniper vor. Sie präsentierten eine breite Produktpalette rund um Strom- und Erdgaslieferungen sowie innovative Energielösungen für Industriekunden, Stadtwerke und Regionalversorger. Die Besucher konnten sich außerdem über Leistungen und Preismodelle für die Erdgasspeicherung informieren, die erstmals als Full-Service-Produkt angeboten werden. Ein weiteres Highlight war das Batteriespeicherprojekt M5BAT.

Viele der gezeigten Lösungen sind Ergebnis einer engen Kooperation mit unseren Kunden. Ein Beispiel hierfür ist die Uniper-Digitalplattform, mit der Kunden benötigte Energiemengen jederzeit einfach, sicher und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktlage beschaffen können.

Zuständig für Stakeholder-Dialoge sind im Bereich der Erzeugung unter anderem die Verantwortlichen der Kraftwerksstandorte in Zusammenarbeit mit den Vertretern der Konzernkommunikation. Dabei hilft uns ein fairer und transparenter Austausch, die Bedenken der beteiligten Stakeholder nachzuvollziehen und – so gut es geht – bei unseren Planungen zu berücksichtigen.

Kohlekraftwerk Datteln: langjähriger Dialog

Flexible konventionelle Kraftwerke werden in den kommenden Jahrzehnten weiterhin benötigt, um den Ausbau der Erneuerbaren zu begleiten. In Datteln errichten wir eines der weltweit modernsten und effizientesten Kohlekraftwerke. Während des gesamten Planungs- und Bauprozesses trafen wir uns als Betreiber mehrmals jährlich mit regionalen Stakeholdern am Runden Tisch. Alle Beteiligten hatten dabei dieselben Rechte und Pflichten. Unterschiedliche Ansichten, Interessen, Sorgen und strittige Punkte konnten offen angesprochen werden. Die Ergebnisse haben wir für unsere weitere Arbeit an dem Projekt genutzt und über Pressemeldungen, Newsletter sowie unsere Website öffentlich zugänglich gemacht.

Dieser Prozess war nicht immer einfach. Der Dialog mit den Menschen und Entscheidern in der Region war langwierig, aber wichtig. Im Januar 2017 haben wir die immissionsschutzrechtliche Genehmigungsfreigabe von der Bezirksregierung Münster erhalten.1) Wir haben vor, mit dem neuen Kraftwerksblock möglichst bald Strom für das Bahnnetz zu erzeugen und mehr als 100.000 Haushalte rund um Datteln mit Fernwärme zu versorgen.

Wasserkraft: Die saubere Energie von nebenan

Allein in Deutschland betreiben wir 108 hydroelektrische Anlagen, darunter Laufwasserkraftwerke sowie Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke. Sie nutzen entlang den Flüssen Lech, Isar, Donau und Main auf mehr als 1.000 km die natürliche Energie des Wassers. Hinzu kommt der hessische Edersee – einer der größten Stauseen Deutschlands. Die Verantwortung für ihren sicheren und wirtschaftlichen Betrieb teilen sich vier sogenannte Flussgruppen. Ihre Aufgabe ist es, das Umland vor Überflutungen zu schützen und Umweltschäden zu verhindern. Sie pflegen außerdem enge Kontakte mit verschiedenen Stakeholdern von Bürgermeistern und Landräten über Parlamentarier bis zu Naturschutzverbänden und anderen Nichtregierungsorganisationen.

Unterstützt werden die Flussgruppen durch den Bereich lokale Stakeholder-Beziehungen. Er kümmert sich darum, frühzeitig Dialoge anzustoßen, um mögliche Konflikte zu lösen. Dabei werden alle Parteien umfassend mit Informationen versorgt und relevante Stakeholder mithilfe standardisierter Formate in den Dialog mit einbezogen. Hierzu gehören beispielsweise jährliche oder alle zwei Jahre stattfindende Regionalkonferenzen unter dem Motto „Wasserkraft im Dialog“ sowie Veranstaltungen von Behörden und öffentliche Begehungen.

Seit 1983 ist das historische Walchenseekraftwerk ein geschütztes Industriedenkmal mitten in der Natur der bayerischen Voralpen. Einen reizvollen Kontrast bietet das moderne Informationszentrum. Es vermittelt durch digitale Informationstechnik, interaktive Touchscreen-Terminals und Kommunikationstafeln Wissenswertes rund um die Wasserkraft. Jedes Jahr kommen viele Tausend Besucher, um im Erlebniskraftwerk mehr über die Energie der Zukunft zu erfahren. 

Biomasse: Debatte um Umweltauswirkungen

In den vergangenen Jahren haben wir umfangreiche Erfahrung bei der Energieerzeugung aus Abfall und Biomasse sammeln können. Unser technologisches Know-how bieten wir weltweit als Dienstleistung an. Betrachtet man den Energiemix von Uniper, so hat die Energieerzeugung aus Biomasse im Vergleich zu anderen Energieträgern noch einen geringfügigen Anteil. Sie gewinnt aber aus wirtschaftlicher und ökologischer Sicht immer mehr an Bedeutung. Denn Kohlekraftwerke lassen sich relativ einfach auf die Mitverbrennung von Biomasse umstellen. Erste Schritte in Richtung Umrüstung gehen wir bereits bei unseren Steinkohlekraftwerken Maasvlakte 3 und Provence 4.

Die Mitverbrennung von Holz als Biomasse wird allerdings auch kritisch gesehen. So ist etwa eine mögliche Entwaldung der Landschaft in der Region oder die Beschaffung von Holz aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft zu vermeiden.

Mit unserer Biomasseanlage Provence 4 (150 MW) wollen wir künftig mit Schnittholz sowie Bäumen aus französischen Wäldern möglichst klimafreundlichen Strom produzieren. Die Pläne haben Widerstände aus Gemeinden der Region hervorgerufen. Viele haben Sorge, dass die Nutzung der Biomasse zulasten der heimischen Wälder geht. Wir wollen in der Debatte deutlich machen, dass die Beschaffung verantwortungsvoll gestaltet wird. So wird anfangs noch gut die Hälfte des Holzes importiert. In den Jahren darauf stellen wir den Bezug schrittweise auf regionale Quellen um. Unser Bedarf an regionalem Holz stellt dabei lediglich einen Bruchteil des im Großraum Provence nutzbaren Bestands dar. Außerdem soll ein großer Anteil des genutzten Schnittholzes aus der Pflege von Gärten und Parks oder anderen unbedenklichen Quellen stammen. Um die Bewohner der Region über unser Vorgehen aufzuklären, unterstützten wir gemeinsam mit anderen südfranzösischen Akteuren des Holzsektors die Produktion eines Aufklärungsspots zur nachhaltigen Waldnutzung.

Mit steigender Relevanz der Biomasse stellen wir unsere dazugehörigen Beschaffungsaktivitäten auf den Prüfstand. Dazu gehört auch die Frage, ob und wie wir die Beschaffung von Biomasse zentral organisieren und welche Rolle dabei beispielsweise eine nachhaltige Forstwirtschaft bei unseren Lieferanten spielt. Weitere Planungen erfolgen ab 2017 in einem internen Prozess unter Einbindung der Abteilung, die für die globalen Beschaffungsprozesse verantwortlich ist.

Meinungsverschiedenheiten und offene Sachfragen

Doch nicht alle Differenzen lassen sich im Dialog einvernehmlich lösen. Manchmal ist es nötig, sich juristischen Beistand zu holen und die Fragen vor Gericht zu klären. In anderen Fällen versuchen wir, den Handlungsbedarf mithilfe von Gutachtern zu klären.

Bereich

Beschreibung

Umwelt

Am 4. März 2016 genehmigte die zuständige Bezirksregierung die vorzeitige Aufnahme von Bauarbeiten am Kraftwerk Datteln 4 in Deutschland mit sofortiger Wirkung. Die Umweltorganisation BUND NRW reichte am 4. April 2016 Klage gegen diese Genehmigung ein. Sie wurde jedoch später ausgesetzt. Schließlich erteilte die Bezirksregierung am 16. September 2016 – ebenfalls mit sofortiger Wirkung – eine zweite Genehmigung weiterer vorzeitiger Bauarbeiten an Datteln 4.1)

Umwelt

In den vergangenen Jahren wurden drei Klagen gegen die Umweltgenehmigung für unser französisches Kraftwerk Provence eingereicht, die eine Umstellung auf Biomasse-Verbrennung beinhaltet.

Umwelt

Der sogenannte Loiblweiher, ein Gelände in der Nähe des Steinberger Sees in der Oberpfalz, wird möglicherweise durch den Austritt von kontaminiertem Wasser aus einem nahegelegenen Aluminiumwerk beeinträchtigt. Als Eigentümer des Geländes ließen wir den Bereich sofort absperren. 2016 wurden Untersuchungen durchgeführt, aufgrund erster Ergebnisse konnte Entwarnung gegeben werden. Weitere Resultate werden für 2017 erwartet.

Auswirkungen auf die Gemeinschaft

Durch unsere Geschäftstätigkeit erbringen wir wichtige positive Beiträge. In den Märkten, in denen wir tätig sind, tragen wir zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung bei – und das nicht nur als zuverlässiger Energieversorger. Wir zahlen Löhne, Gehälter und andere Leistungen an unsere Arbeitnehmer, übernehmen staatliche Körperschaften oder bedienen Kreditgeber. Und am Ende bekommen unsere Aktionäre einen Teil des Gesamtergebnisses als Dividende gutgeschrieben.

Verwendung der Nettowertschöpfung

in Mio €

Verwendung

2016

2015

Mitarbeiter

Löhne, Gehälter, Sozialleistungen

1.179

1.260

Öffentliche Hand

Laufende Ertragssteuern, sonstige Steuern1)

599

362

Fremdkapitalgeber

Zinsaufwand2)

318

293

Andere Gesellschafter

Anteile ohne beherrschenden Einfluss am Konzernergebnis

-17

328

Aktionäre

Dividendenvorschlag3)

201

1) Korrigiert um latente Steuern, zusätzliche staatliche Abgaben, zum Beispiel Konzessionsabgaben, sind hier nicht aufgeführt.
2 )Ohne Aufzinsung langfristiger Rückstellungen, zuzüglich aktivierter Zinsen.
3 )Der Dividendenvorschlag erfolgt aus der Wertschöpfung von fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten.

Laufende oder geplante Stilllegungen

Nicht nur unsere Geschäftstätigkeit, auch aktuelle oder geplante Stilllegungen ziehen positive wie negative Aspekte nach sich. Auf der einen Seite profitiert dasKlima von Schließungen fossiler Kraftwerke. Anderseits sind lokale Zulieferer und Gemeinden auf die Kraftwerke angewiesen und können durch deren Schließungen beeinträchtigt werden. Mit ihnen gehen beispielsweise Arbeitsplätze, Steuereinnahmen oder Aufträge für Gewerbebetriebe vor Ort verloren. Daher sind wir dazu angehalten, Stilllegungen von Kraftwerken dem Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und der Bundesnetzagentur (BNetzA) mindestens zwölf Monate vorher anzuzeigen. Der ÜNB prüft daraufhin die Systemrelevanz des entsprechenden Kraftwerks. So haben wir Anfang 2017 die Stilllegung der Kraftwerksblöcke Irsching 4 und 5 angezeigt, der unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen nicht wirtschaftlich betrieben werden kann, aber dennoch nicht abgeschaltet werden darf.

Uns ist es besonders wichtig, die ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen der Stilllegungen zu verstehen. Außerdem wollen wir die Energiewende gemeinsam mit allen dazugehörigen Akteuren verantwortungsbewusst umsetzen. Nur so können wir die Gemeinden unterstützen und ihnen beim Übergang helfen. Seit 2016 sind wir Mitglied des Innovationsforums Energiewende, in dem sich viele Unternehmen austauschen, um die Energiewende verantwortungsvoll und kosteneffizient zu gestalten. Wir wollen von Anfang an Teil der Veränderung sein.

Im Jahr 2016 waren fünf Länder von Stilllegungen oder Verkäufen betroffen:

Land

Kraftwerk

Status

Belgien

Langerlo

verkauft

Deutschland

Veltheim

stillgelegt

Ummeln

stillgelegt

Großbritannien

Ironbridge

stillgelegt

Niederlande

Galileistraat CHP

stillgelegt

Schweden

Oskarshamn 2

stillgelegt

Wir planen weitere Stilllegungen in Deutschland, den Niederlanden und Schweden:

Land

Kraftwerk

Jahr der geplanten Stilllegung

Deutschland

Irsching 5

Stilllegung angezeigt

Niederlande

Maasvlakte Block 1

2017

Maasvlakte Block 2

2017

Schweden

Oskarshamn 1

2017

Pleinting 1 und 2 waren 2016 nicht in Betrieb.

Verantwortung als Arbeitgeber

Zu unserem Selbstverständnis gehört es auch, Verantwortung als Arbeitgeber für neue Generationen zu übernehmen. Hierzu führen wir etwa unternehmensinterne Förderungs- und Absolventenprogramme durch. 2016 beschäftigten wir insgesamt 264 Auszubildende sowie 56 Werkstudenten und Praktikanten. Im Berichtsjahr haben wir außerdem unser Uniper-Explorer-Talentförderungsprogramm mit 20 neuen Universitätsabsolventen begonnen.

Die teilnehmenden Trainees lernen nicht nur unterschiedliche Bereiche des Unternehmens kennen, sie beschäftigen sich auch intensiv mit neuen Ansätzen zur Gestaltung der künftigen Energielandschaft.

Darüber hinaus fördern wir mit regionsspezifischen Aktivitäten Talente aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Beispielsweise bietet die Uniper Engineering Academy in Großbritannien ihren Kunden technische Schulungen in verschiedenen Bereichen an. In den Niederlanden sind wir Mitglied der Royal Dutch Gas Association, die Bachelorstudenten beim Wissensaufbau im Bereich Gasturbinen unterstützt. Wir beteiligen uns an der Ausrichtung der Schulungen und laden Studenten ein, sich unser Geschäft, etwa über einen Kraftwerksbesuch, genauer anzuschauen. Und mit dem Programm „Career starts at School“ finanziert unser russisches Tochterunternehmen Unipro an seinen Standorten Vorbereitungskurse für Schüler, die ein ingenieurwissenschaftliches Studium anstreben.

Darüber hinaus hat uns im Jahr 2016 – wie viele andere Unternehmen – die Flüchtlingsthematik beschäftigt. Deshalb haben wir uns auf Mitarbeiterebene in Initiativen zur Flüchtlingshilfe eingebracht.

Unsere Vertriebsgesellschaft Uniper Energy Sales bietet ihren Beschäftigten an, sich zwei Tage im Jahr für Arbeiten in kommunalen Flüchtlingshilfe-Initiativen freistellen zu lassen. Auch unser Vorstand hat sich in der Flüchtlingshilfe engagiert. So nahmen sich 2016 die Vorstandsmitglieder einen Tag Zeit, um in einer Essener Flüchtlingsunterkunft zu arbeiten. Zwei Flüchtlinge erhielten außerdem Gelegenheit, sich über eine befristete Beschäftigung bei Uniper Energy Sales für den Arbeitsmarkt in Deutschland zu qualifizieren. So konnten sie sich unter anderem über die Berichterstattung von Leistungsindikatoren für das Produktmanagement, die Pflege unserer Internetplattform, Softwaretests und Aufgaben im Bereich der Geschäftsentwicklung informieren.


1) Am 20. Februar 2017 reichte Uniper einen Antrag bei Gericht auf Überprüfung der Grenzwerte für den Quecksilberausstoß des Kohlekraftwerks Datteln ein. Am darauffolgenden Tag reichte die Umweltorganisation BUND eine weitere Klage gegen das Kraftwerk ein. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Website sowie auf www.bund-nrw.de.

Geprüfte Inhalte

Ausgewählte Kennzahlen, die einer betriebswirtschaftlichen Prüfung unterzogen wurden, sind mit einem Symbol   gekennzeichnet.
Qualitative Inhalte der Managementansätze waren ebenfalls Bestandteil der betriebswirtschaftlichen Prüfung.

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